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Willkommen

So. Bringen wir dich in Form.

Das hier ist Startfrei – dein kostenloser Coaching-Hub von dinkelfrei. Alles, was du brauchst, um abzunehmen, fitter zu werden und endlich dranzubleiben – an einem Ort. Keine Ernährungspläne. Keine traurigen Salate. Kein „Ab Montag wird alles anders“.

Video-Vorschau: So nutzt du Startfrei

🎁 Aus meiner Coaching-Lernreihe: Dein Warum

Video-Vorschau: Dein Warum
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Wichtig, bevor du loslegst: Deine Daten leben nur in diesem Browser.

Es gibt hier kein Konto und keinen Server – alles, was du einträgst, wird ausschließlich lokal in genau diesem Browser auf genau diesem Gerät gespeichert. Das heißt: Browserdaten löschen, Gerät wechseln oder privater Modus = Einträge weg. Deshalb: Lesezeichen setzen, immer denselben Browser nutzen und regelmäßig im Tracker ein Backup herunterladen.

Was steckt drin

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Ernährung

Wie Abnehmen wirklich funktioniert – einmal verstehen, nie wieder Diät-Zirkus. Lies das zuerst, wenn Abnehmen dein Ziel ist. Geht's dir nur um Fitness und Kraft: direkt weiter zum Rechner.

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Rechner

Ermittelt in 60 Sekunden dein Kalorien- und Proteinziel – mit deinen echten Daten. Mach das, bevor du den Tracker anfasst.

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Training

Fünf Pläne zur Auswahl: 2, 3 oder 4 Tage im Gym, Homegym mit Kurzhanteln – oder komplett ohne Geräte. Jede Übung mit Anleitung und 6-Wochen-Log für deine Fortschritte.

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Tracker

Gewicht, Kalorien, Protein und Schritte täglich eintragen. Deine Wochen-Durchschnitte berechnen sich automatisch – und bleiben gespeichert.

Check-in

Dein Wochenrückblick, am besten jeden Sonntag. Ehrlich zu dir selbst sein – das ist der Teil, den die meisten überspringen. Und genau der macht den Unterschied.

So startest du

1

Abnehmen? Dann zuerst in den Ernährungs-Tab.

Versteh einmal, wie Abnehmen wirklich funktioniert, bevor du irgendwas trackst. Dauert 10 Minuten und spart dir Jahre an Diät-Frust. Geht's dir nur um Fitness und Kraft? Dann direkt zu Schritt 2.

2

Hol dir deine Ziele im Rechner.

Daten eintragen, berechnen lassen – fertig. Du bekommst dein Kalorienziel, einen Defizit-Bereich und dein Proteinziel. Mit einem Klick landen die Zahlen direkt im Tracker.

3

Such dir deinen Trainingsplan aus.

Wähl den Plan, den du wirklich jede Woche schaffst – nicht den, der auf dem Papier am beeindruckendsten aussieht. Neu im Gym? Lies vorher kurz das Trainings-ABC.

4

Logge deine Tage im Tracker.

Jeden Tag kurz die Zahlen eintragen, speichern, fertig. Dauert 2 Minuten – und ist der größte Hebel, um wirklich dranzubleiben.

5

Mach jeden Sonntag den Check-in.

Ehrlicher Wochenrückblick: Ziele erreicht? Wenn nicht, woran lag's? Was läuft nächste Woche anders? Genau hier trennen sich Ergebnisse von guten Vorsätzen.

Lust auf einen Coach an deiner Seite?

Startfrei gibt dir die Werkzeuge. In meinem Coaching schaue ich jede Woche persönlich auf deine Zahlen, sage dir genau, was du anpassen sollst – und halte dich auf Kurs, wenn der Alltag dazwischenfunkt.

Startfrei ist komplett kostenlos – und bleibt es auch.

Ernährung

Abnehmen verstehen – einmal richtig

10 Minuten Lesezeit. Danach brauchst du nie wieder eine Diät.

Kein Kalorienzählen bis in die Ewigkeit, keine verbotenen Lebensmittel, kein Verzicht auf dein Leben. Nur die Grundlagen, die wirklich zählen – Schritt für Schritt.

Es gibt genau einen Grund, warum Menschen Fett verlieren: Sie nehmen über die Woche weniger Energie auf, als ihr Körper verbraucht. Das nennt sich Kaloriendefizit – und es ist der Mechanismus hinter jeder Diät, die je funktioniert hat. Low Carb, Intervallfasten, Weight Watchers: alles nur verschiedene Wege, am Ende weniger zu essen.

Die gute Nachricht: Wenn du das einmal verstanden hast, brauchst du keine Regeln mehr, die dir jemand anderes aufdrückt. Kein Lebensmittel ist verboten. Pizza, Eis, das Bier am Freitag – alles hat Platz, solange die Wochenbilanz stimmt.

Die weniger gute Nachricht: Es gibt keinen Trick, der das Defizit ersetzt. Kein Detox-Tee, kein Superfood, kein Stoffwechsel-Booster. Spar dir das Geld.

Merksatz: Du nimmst nicht ab, weil du „gesund“ isst. Du nimmst ab, weil du im Defizit bist. Gesund essen macht das Defizit nur deutlich angenehmer.

Wenn du beim Essen nur eine einzige Sache änderst, dann diese: mehr Protein. Warum?

  • Es sättigt. Mehr Protein bedeutet weniger Hunger – und weniger Hunger macht das Defizit erst alltagstauglich.
  • Es schützt deine Muskeln. Beim Abnehmen willst du Fett verlieren, nicht Muskulatur. Protein plus Krafttraining sorgt genau dafür.
  • Es kostet den Körper Energie. Von allen Nährstoffen verbrennt die Verarbeitung von Protein am meisten Kalorien.

Dein Zielbereich steht nach dem Rechner fest – als Faustregel: 1,2 bis 1,6 Gramm pro Kilo Körpergewicht am Tag. Starte am unteren Ende und arbeite dich hoch.

Einfachster Einstieg: Starte den Tag mit einer ordentlichen Portion Protein – Skyr, Eier, Quark. Wer morgens Protein isst, hat abends weniger Heißhunger.

Der Klassiker: Montag bis Donnerstag läuft alles perfekt, Samstag kommt die Geburtstagsfeier – und zack, „Woche ruiniert, Montag geht's von vorne los“. Genau dieses Denken sorgt dafür, dass Leute jahrelang auf der Stelle treten.

Dein Körper rechnet nicht in Kalendertagen. Was zählt, ist der Wochendurchschnitt.

Alte Denke — jeden Tag exakt gleich

Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So

Jeden Tag exakt 2.000 kcal. Null Spielraum. Ein Essen mit Freunden – und das Kopfkino von der „ruinierten Woche“ geht los.


Dinkelfrei-Denke — flexibel über die Woche

Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So

Unter der Woche etwas weniger, am Wochenende mehr Spielraum. Der Wochenschnitt bleibt gleich – du nimmst trotzdem ab. Und hast trotzdem ein Leben.

Durchschnitt: in beiden Fällen 2.000 kcal.

Solange dein Wochenschnitt im Defizit liegt, nimmst du ab. Ein voller Samstag macht keine Woche kaputt – Montag bis Freitag zählen nämlich auch.

Wie viel du isst, entscheidet, ob du abnimmst. Was du isst, entscheidet, wie leicht es dir fällt – und wie lange du durchhältst. Deshalb: Sobald die Grundlagen sitzen, arbeiten wir an der Qualität. Am einfachsten mit täglichen Häkchen:

  • Bist du proteinreich in den Tag gestartet?
  • Gab's heute schon Obst?
  • Proteinziel erreicht?
  • Gemüse zum Abendessen?

Dazu kommen clevere Tauschgeschäfte: kalorienärmere Alternativen und Snacks mit viel Volumen und wenig Kalorien – damit du satt bleibst, ohne dein Defizit zu sprengen.

Du musst nicht perfekt sein. Nur konstant ein bisschen besser als vorher. Kleine Verbesserungen jede Woche schlagen jeden Radikalplan.

Falls du hier auf 3-Sterne-Küche hoffst – sorry, falscher Film. Ich bin Vater, Coach, habe wenig Zeit und bin ehrlich gesagt auch nicht der talentierteste Koch auf diesem Planeten. Aber ich weiß, was der Körper braucht – und was funktioniert, wenn du Fett verlieren, Muskeln aufbauen oder einfach gesünder leben willst. Hier sind sechs ehrliche Klassiker aus meinem Alltag: schnell, proteinreich, ohne Schnickschnack.

🥣 Skyr-Power-Frühstück
≈ 360 kcal

35 g Eiweiß · 35 g Kohlenhydrate · 5 g Fett

Rein kommt: 300 g Skyr (Natur oder Vanille) · 30 g zarte Haferflocken · 100 g Beeren (TK oder frisch) · 1 TL Honig oder Flavour Drops

So geht's: Skyr in die Schüssel, Haferflocken drüber, Beeren drauf. Süßer? Honig oder Flavour Drops rein. Löffel rein. Fertig.

🍳 Rührei-Pfanne
≈ 500 kcal

35 g Eiweiß · 25 g Kohlenhydrate · 30 g Fett

Rein kommt: 4 Eier · 150 g gekochte Kartoffeln · 200 g TK-Gemüse (z. B. Brokkoli, Erbsen, Karotten) · 75 g Feta · 1 TL Olivenöl · Gewürze nach Geschmack

So geht's: Kartoffeln in Scheiben schneiden und im Olivenöl anbraten. TK-Gemüse dazu und mitbraten. Eier verquirlen, drübergeben, stocken lassen. Feta drüberbröseln – fertig.

🐟 Thunfisch-Reissalat
≈ 500 kcal

45 g Eiweiß · 45 g Kohlenhydrate · 10 g Fett

Rein kommt: 1 Dose Thunfisch im eigenen Saft · 1 Beutel Express-Reis (ca. 125 g) · 100 g Hüttenkäse · Paprika, Tomaten, Gurke nach Belieben · Gewürze + Zitronensaft

So geht's: Reis kurz in der Mikrowelle erwärmen, dann mit Thunfisch, Hüttenkäse und geschnittenem Gemüse vermengen. Mit Zitronensaft und Gewürzen abschmecken.

🌯 Wrap to Go
≈ 450 kcal

40 g Eiweiß · 35 g Kohlenhydrate · 10 g Fett

Rein kommt: 2 große Weizentortillas · 150 g Hähnchenbrust (gegart) · Salat, Tomaten, Gurke · Joghurtsoße oder Light-Mayo

So geht's: Wraps mit Salat, Hähnchen und Gemüse füllen, Soße drüber, zusammenrollen – einpacken oder direkt essen.

🧀 Protein-Snack-Teller
≈ 320 kcal

35 g Eiweiß · 20 g Kohlenhydrate · 10 g Fett

Rein kommt: 100 g Hüttenkäse · 1 Paprika · 2 Reiswaffeln · 30 g Light-Frischkäse · 2 Scheiben Putenbrust

So geht's: Reiswaffeln mit Frischkäse bestreichen und mit Pute belegen. Den Hüttenkäse mit Paprikastreifen snacken.

🍫 Süßer Protein-Quark
≈ 370 kcal

45 g Eiweiß · 15 g Kohlenhydrate · 10 g Fett

Rein kommt: 250 g Magerquark · 30 g Whey (Vanille oder Schoko) · 1 TL Erdnussbutter · 100 g Beeren (frisch oder TK) · 1 TL Honig oder Flavour Drops

So geht's: Alles in eine Schüssel und gut vermengen – TK-Beeren vorher kurz antauen lassen. Kalt genießen.

Alle Makro-Angaben sind circa-Werte – je nach Marke und Portionsgröße schwankt das etwas. Die Richtung stimmt trotzdem: viel Protein, ordentlich Volumen, wenig Aufwand.

Viele Leute haben ein richtig schlechtes Verhältnis zur Waage – meist, weil sie sich einmal pro Woche wiegen und dann eine einzelne Zahl über Erfolg oder Frust entscheidet.

Die Lösung klingt erstmal verrückt: Wieg dich täglich. Immer morgens, direkt nach dem Aufstehen. Dadurch wird die Zahl vom Urteil zum simplen Datenpunkt – und du lernst, was dein Gewicht täglich schwanken lässt (Spoiler: Es ist kein Körperfett):

  • Was und wie viel du am Vortag gegessen hast (v. a. Salz und Kohlenhydrate)
  • Wie viel du getrunken hast
  • Verdauung – manchmal ist die Antwort ganz banal
  • Zyklus
  • Schlaf und Stress

All das lässt deinen Körper Wasser speichern – und genau das zeigt die Waage an. Je öfter du diese Schwankungen siehst, desto entspannter wirst du. Zählen tut nur der Wochendurchschnitt im Tracker.

Die Waage ist nicht dein einziger Maßstab. Maße, Fotos, wie die Hose sitzt, dein Energielevel – das alles zählt genauso.

Ja, es fühlt sich komisch an, sich im Spiegel zu fotografieren. Mach es trotzdem – heute. Diese Fotos sind dein Startpunkt, und in ein paar Monaten wirst du unglaublich froh sein, dass es sie gibt. Niemand bereut Vorher-Fotos. Alle bereuen, keine gemacht zu haben.

Dazu einmal im Monat Maßband raus: Taille, Hüfte, Brust. Direkt im Tracker eintragen.

Der Klassiker: Die Waage bewegt sich zwei Wochen nicht, die Laune ist im Keller – und dann zeigt das Maßband minus 4 Zentimeter am Bauch. Die Waage erzählt nie die ganze Geschichte.

Such dir Bewegung aus, die dir Spaß macht. Wenn du Joggen hasst, geh nicht joggen. Es bringt nichts, sich durch Workouts zu quälen, die man verabscheut – das hält niemand durch.

Und ganz wichtig: Training ist keine Strafe fürs Essen. Du kannst eine schlechte Ernährung nicht wegtrainieren – dieser Wettlauf ist nicht zu gewinnen. Training macht dich fitter, stärker und energiegeladener. Das Defizit kommt vom Essen.

Ideal: zwei- bis dreimal pro Woche Krafttraining. Was genau du machen sollst, steht im Trainings-Tab.

Vorweg: Ich bin kein Arzt. Aber ich beschäftige mich seit vielen Jahren intensiv mit Training, Ernährung und Gesundheit – und genau deshalb sage ich dir ganz offen: Die Supplement-Welt ist komplett wild geworden. Mehr Fettverbrennung, mehr Testosteron, mehr Fokus, weniger Alter, mehr Haare, weniger Bauch – versprochen wird dir alles.

Fakt ist: Fragst du mich nach dem besten Supplement überhaupt – Preis-Leistung, maximaler Nutzen, echter Geheimtipp – dann ist meine Antwort ziemlich langweilig: der TK-Gemüse-Mix von Aldi. Wenn deine Ernährung nicht passt, kannst du dir Kreatin, Multivitamin und jeden Booster sparen. Supplements sind kein Ersatz für die Basics – sie holen vielleicht die letzten fünf Prozent raus. Mehr nicht. Und wer dir etwas anderes erzählt, hat ziemlich sicher einen Rabattcode für dich.

Individuelle Mängel gibt es natürlich – dafür gibt es Ärzte und ein Blutbild. Nicht irgendwelche Kanisterköpfe auf Instagram.

Die Supplements, die für die meisten wirklich Sinn machen:

1 · Omega-3-Fettsäuren

Müsste ich ein einziges Supplement wählen, das wirklich viele Menschen gebrauchen können: Omega-3. Die meisten nehmen über die Ernährung zu wenig davon auf. Es wirkt entzündungshemmend, unterstützt Herz und Stoffwechsel und kann die Regeneration verbessern – gerade bei Übergewicht, Stress und regelmäßigem Training. Kein Wundermittel, aber eine extrem solide Basis.

2 · Kreatin

Eines der am besten erforschten Supplements überhaupt. Macht dich im Training leistungsfähiger, stärker und belastbarer – und mehr Leistung heißt langfristig mehr bzw. besser erhaltene Muskelmasse. Genau das zählt beim Abnehmen. Nebenbei gibt es Hinweise auf positive Effekte für Konzentration und Gehirn. Günstig, sicher, wirkt – wenn du trainierst.

3 · Vitamin D3 – immer zusammen mit K2

Vitamin D ist weniger Vitamin, mehr Hormon: Es beeinflusst Immunsystem, Muskeln, Knochen und viele hormonelle Prozesse. Ein Mangel ist extrem verbreitet, vor allem in den sonnenarmen Monaten. K2 sorgt dafür, dass das Calcium dort landet, wo es hingehört – D3 ohne K2 macht langfristig wenig Sinn.

4 · Magnesium

Wichtig für Muskeln, Nerven, Schlaf und Stressregulation. Wer trainiert, schwitzt, viel Stress hat oder im Kaloriendefizit isst, hat oft einen erhöhten Bedarf. Schlechter Schlaf, Muskelkrämpfe oder Dauer-Erschöpfung sind häufig keine Trainingsprobleme – sondern schlicht Magnesiummangel.

5 · Proteinpulver

Kein klassisches Supplement, sondern ein praktisches Werkzeug. Protein ist beim Abnehmen der wichtigste Makronährstoff: macht satt, schützt die Muskulatur, hält dich im Defizit stabil. Proteinpulver ist keine Magie – aber extrem alltagstauglich, wenn mal wieder nicht jede Mahlzeit perfekt geplant ist.

Vitamin C + Zink
Optional

Kein Muss, aber sinnvoll in Phasen mit hoher Belastung oder wenn eine Erkältung anrollt. Unterstützt das Immunsystem und hilft, Trainingsausfälle zu vermeiden. Gezielt einsetzen statt dauerhaft hochdosiert.

Ashwagandha
Optional

Kann helfen, Stress besser zu regulieren und die Schlafqualität zu verbessern. Kein Wundermittel – aber für viele im Alltag eine sinnvolle Ergänzung, besonders bei hartem Training und mentalem Druck.

Preise, Codes, Marken: Ich habe bewusst keinen Supplement-Partner, und einen Rabattcode gibt es von mir auch nicht – ich will unabhängig bleiben. Es gibt viele gute Marken; achte einfach darauf, dass die Produkte von unabhängigen Laboren getestet sind. Mehr brauchst du nicht. Und wenn du unbedingt einen Code nutzen willst: Nimm den von einem kleinen Creator, der ehrlichen Content macht – statt die nächste Marketing-Maschine zu füttern.

Supplements sind Werkzeuge. Nicht die Lösung. Die Lösung liegt immer noch auf deinem Teller und in deinem Alltag.


Emotionen & Essen

Gefühle gehen nicht weg, nur weil du sie kaust.

Viele essen nicht, weil sie Hunger haben – sondern weil sie etwas fühlen: Stress, Frust, Langeweile, Einsamkeit. Essen wirkt dann wie ein kurzer Aus-Knopf. Das ist keine Schwäche, sondern ein Muster, das dein Gehirn gelernt hat – und Muster kann man umbauen. Nicht mit mehr Willenskraft, sondern mit Werkzeugen, die im echten Leben funktionieren.

Körperlicher Hunger kommt langsam, ist flexibel („irgendwas Herzhaftes reicht“) und ist nach einer Mahlzeit weg.

Emotionaler Hunger kommt plötzlich, ist gierig, verlangt nach etwas ganz Bestimmtem (meist süß oder salzig) – und endet oft mit schlechtem Gewissen.

Der 10-Sekunden-Check vor jedem Snack: Bin ich gerade körperlich hungrig – oder will ich ein Gefühl wegessen? Wenn unklar: ein Glas Wasser, 5 Minuten warten. Ist das Verlangen dann noch da? Erst dann entscheiden.

Typische Auslöser:

  • Situationen — abends auf dem Sofa, allein im Auto, nach Streit, direkt nach Feierabend
  • Gefühle — Stress, Frust, Einsamkeit, Langeweile, Müdigkeit
  • Umgebung — Süßkram in Sichtweite, Snacks griffbereit, unregelmäßige Mahlzeiten

Mini-Audit für 7 Tage: Notier bei jedem ungeplanten Snack kurz: Wann? Was? Welches Gefühl davor? Dringlichkeit 1–10. Nach einer Woche siehst du dein Muster glasklar – und weißt genau, wo du ansetzen musst. Die Notizen-Felder im Tracker sind dafür perfekt.

  • 5-Minuten-Regel — Essentscheidung um 5 Minuten verschieben: ein Glas Wasser, 20 tiefe Atemzüge, 20 Kniebeugen oder eine Runde um den Block.
  • HALT-Check — Hungry, Angry, Lonely, Tired? Wenn es nicht „hungry“ ist, löse das echte Bedürfnis: kurzer Anruf, Powernap, 5 Minuten Frischluft.
  • Die Welle reiten — Verlangen kommt in Wellen: Der stärkste Drang ist oft nach ein, zwei Minuten vorbei. Atmen, beobachten, nicht bewerten.
  • Tauschen statt verbieten — Süßhunger → Skyr mit Beeren. Knusperhunger → Reiswaffel mit Hüttenkäse. Salzhunger → Gemüse mit Frischkäse oder Oliven.
  • Erste-Bisse-Barriere — Süßes verpackt und außer Sichtweite lagern. Wenn du es willst: aufstehen, bewusst holen, am Tisch essen. Kein Verbot – nur eine Hürde.
  • Regelmäßig essen — 3 Hauptmahlzeiten plus 1 Protein-Snack. Wer tagsüber vernünftig isst, hat abends weniger Heißhunger.
  • Protein & Volumen zuerst — Proteinziel treffen, Gemüse und Ballaststoffe hoch. Satt sein ist die beste Heißhunger-Versicherung.
  • Schlaf & Stress — 7–8 Stunden anpeilen. Zweimal täglich 2 Minuten langsam durch die Nase atmen wirkt banal und funktioniert.
  • Umgebung designen — Gesundes sichtbar (Obst, Protein-Snacks), Süßes unsichtbar: hoch, verpackt, weit weg.
  • Wenn-dann-Pläne — „Wenn ich abends Lust auf Süßes bekomme, dann trinke ich erst Wasser und esse Skyr. Will ich danach noch, nehme ich eine kleine Portion – am Tisch.“

Trauer will Nähe. Schreib jemandem: „Kannst du kurz 5 Minuten telefonieren?“ Kein Roman, nur Kontakt. Und der Satz für dich: „Ich darf traurig sein. Ich muss es nicht wegessen.“

Frust will Kontrolle. 6 tiefe Atemzüge, in einem Stichwort notieren, was frustet – und dann die nächste Mahlzeit planen. Der Satz für dich: „Ein Snack löst kein Problem. Ein Plan schon.“

Wut will raus aus dem Körper. 20 Kniebeugen, 10 Liegestütze oder 5 Minuten stramm gehen. Der Satz für dich: „Ich habe keinen Hunger. Ich brauche gerade Entladung.“

Ziel ist nicht, Gefühle wegzumachen. Ziel ist, sie auszuhalten, ohne danach die Küche zu plündern.

  • 1. Pause. Kein Drama. Einmal tief durchatmen.
  • 2. Daten statt Drama. Was war der Auslöser? Was hilft nächstes Mal? Ein Satz reicht – schreib ihn in den Check-in.
  • 3. Ab der nächsten Mahlzeit ganz normal weiter. Kein „jetzt ist eh egal“. Genau dieser Gedanke richtet mehr Schaden an als jeder Schokoriegel.

Wichtig: Wenn du regelmäßig Episoden von Kontrollverlust beim Essen erlebst, hol dir bitte ärztliche oder therapeutische Unterstützung. Diese Seite gibt dir Alltagswerkzeuge – sie ersetzt keine Therapie.

Willst du, dass jemand auf deine Zahlen schaut?

In meinem Coaching bekommst du jede Woche Feedback von mir zu deinem Check-in – und konkrete Anpassungen statt Rätselraten.

Kalorienrechner

Finde deine Ziele

60 Sekunden. Mach das vor allem anderen.

Trag deine Daten ein. Der Rechner ermittelt deinen Erhaltungsbedarf (Harris-Benedict-Formel) und legt ein moderates Defizit von 10–15 % drauf – so nimmst du ab, ohne zu hungern.

Deine Ziele

Erhaltung (kcal)
Ziel von (kcal)
Ziel bis (kcal)
Protein min./Tag
Protein max./Tag
Ziele in den Tracker übertragen. Geh rüber und speichere sie.

Kleiner Ehrlichkeits-Hinweis: Kalorienformeln sind gute Startwerte, aber keine Präzisionswaage – jeder Körper tickt ein bisschen anders. Deshalb: Fahr deine Kalorien erst mal 14 Tage und schau, was die Waage sagt. Tut sich gar nichts? Senk die Kalorien leicht ab. Purzelt es zu schnell – mehr als 1 % deines Körpergewichts pro Woche – leg ruhig ein bisschen was drauf. Und logisch: Ein Rechner ersetzt kein Coaching. Er kennt dich ja gar nicht. 😉


Wie lange dauert es, X kg Fett zu verlieren?

Der Realitäts-Check: Ein Kilo Körperfett steckt etwa 7.700 kcal weg. Gib dein Ziel ein, zieh den Regler – und du siehst sofort, wie lange dein Weg ungefähr dauert. Kein Wunschdenken, dafür ein Plan.

100 kcal · gemütlich1.000 kcal · sportlich

Gib oben dein Ziel in kg ein und zieh den Regler.

Grober Richtwert – dein Körper ist kein Taschenrechner. Aber als Erwartungs-Check ist die Zahl Gold wert.

Training

Deine Trainingspläne

Bevor's losgeht: Lies kurz das Trainings-ABC, damit du weißt, wovon hier die Rede ist. Dauert 3 Minuten – nicht überspringen.

  • Wdh. — Wiederholungen: wie oft du die Bewegung ausführst
  • Sätze — wie viele Runden, bevor du zur nächsten Übung gehst
  • Pause — die Erholung zwischen den Sätzen. Nimm sie dir wirklich.
  • Aufwärmsatz — ein leichter Satz zum Herantasten, bevor es ernst wird
  • Arbeitssatz — der Satz, der sich nach Arbeit anfühlt

Die wichtigste Regel überhaupt: Jede Wiederholung langsam, sauber und kontrolliert – besonders auf dem Weg nach unten. Wer durch die Sätze hetzt, verschenkt den Großteil des Effekts.

Kalt im Studio? Dann bring den Kreislauf erst fünf Minuten in Schwung – lockeres Radfahren, zügiges Gehen, was gerade frei ist. Ist dir schon warm, kannst du dich direkt am Gerät aufwärmen.

Und das geht so: Mach die ersten Bewegungen ohne oder mit ganz wenig Gewicht und taste dich langsam heran. Danach kommen drei kurze Aufwärmsätze – erst mit rund 40 % deines Arbeitsgewichts, dann 60 %, dann 80 %, ohne Pause dazwischen.

Dann zwei Minuten durchatmen – und jetzt kommt dein erster Arbeitssatz.

Beispiel: Dein Arbeitsgewicht an der Beinpresse ist 100 kg? Dann wärmst du mit 40, 60 und 80 kg auf, machst 2 Minuten Pause und legst mit 100 kg los.

Wähl ein Gewicht, mit dem du 12 saubere Wiederholungen schaffst – die letzten zwei dürfen sich anstrengend anfühlen, aber es sollten noch zwei, drei im Tank sein. Schaffst du locker mehr als 12? Geh schwerer. Kommst du nicht auf 8? Geh leichter. Und im letzten Satz einer Übung holst du so viele saubere Wiederholungen raus wie möglich – ab 15 weißt du: Nächstes Mal darf mehr Gewicht drauf.


Wähl deinen Plan

Nimm den Plan, den du wirklich jede Woche schaffst – nicht den ambitioniertesten.

Wochen-Tracker

Tracke deine Woche

Daten schlagen Bauchgefühl. Schluss mit Raten.

Erst die Ziele setzen

Einmalig ausfüllen – oder im Rechner auf „In meinen Tracker übernehmen“ klicken, dann steht hier schon alles drin.

Wochen-Check-in

Dein Wochenrückblick

Jeden Sonntag. Und: ehrlich bleiben.

Wird pro Woche gespeichert – so kannst du später zurückblättern und sehen, wie weit du gekommen bist.

Check-in gespeichert. Stark.

Willst du, dass ein echter Coach das liest?

In meinem Coaching lese ich jeden Check-in persönlich und gebe dir jede Woche Feedback von mir: was gut läuft, was wir anpassen. Kein Coaching-Team, kein Weiterreichen an irgendeinen Junior-Coach – der Einzige, der hier coacht, bin ich. Und ich halte dich auf Kurs, wenn der Alltag reingrätscht.